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Greenpeace: Hitzesommer kostet die Wirtschaft mindestens 36 Milliarden Euro

Wie teuer war der Hitzesommer? Eine Studie zeigt: Die Wirtschaftsschäden der diesjährigen Hitze könnten die Konjunktur zusätzlich belasten.

2 Minuten Lesedauer
Sandbank im Rhein, dahinter Schiffstanker vor Krahn. Credit: IMAGO/Jochen Tack
Ohne Wasser, keine Schifffahrt, keine Produktion. Credit: IMAGO/Jochen Tack

Während bislang nur Schätzungen existierten, die auf vergangenen Hitzewellen basierten, gibt es nun erstmals belastbare Daten zu den Kosten des diesjährigen Extremsommers. So beziffert eine aktuelle Greenpeace-Studie die wirtschaftlichen Schäden, die infolge der Hitze und Dürre in diesem Sommer entstanden sind, auf 36 bis 42 Milliarden Euro. Umgerechnet sind das 0,8 bis 0,9 Prozent des BIP. Zum Vergleich: Das Ifo-Institut geht derzeit davon aus, dass das BIP in diesem Jahr insgesamt nur um 0,8 Prozent wachsen wird. Die Hitzeschäden könnten insofern die Konjunktur weiter drücken, jedoch lassen sie sich nicht direkt auf das Wachstum übertragen, weil auch Vermögenswerte einberechnet sind.

So heißt es in der Studie explizit: »Die ermittelte Summe ist als Untergrenze zu verstehen.« Verwerfungen im europäischen Energiesystem infolge fehlenden Kühlwassers, die Gesundheitsfolgen der hitzebedingt erhöhten Ozon- und Feinstaubbelastung sowie die ökologischen Folgeschäden der Waldbrände hätten sich schlicht nicht seriös quantifizieren lassen, weshalb sie nicht berücksichtigt worden seien. Dass sie zusätzlichen Schaden angerichtet haben, stehe jedoch fest. 

Vergleichende Grafik mit Wachstumsprognose und Wirtschaftsschaden durch Hitze. Quelle: Greenpeace und Ifo-Institut

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