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IMK-Studie: Vergesellschaftung kann sich aus günstigen Mieten selbst tragen

Ist Vergesellschaftung zu teuer und nicht umsetzbar? Diese Studie zeigt, dass Vergesellschaftung finanzierbar ist und Mietende entlastet.

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5 Minuten Lesedauer
Eine Studie besagt: Eine Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wäre finanzierbar. Credit: IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Eine Studie besagt: Eine Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wäre finanzierbar. Credit: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Seit dem Volksentscheid von 2021 wird in Berlin darüber gestritten, ob die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wirtschaftlich überhaupt sinnvoll umsetzbar ist. Die Spannweite der bisherigen Antworten ist groß. Die Initiative Deutsche Wohnen & Co enteignen hält eine Überführung für finanzierbar. Der Berliner Senat und Vertreter der Immobilienwirtschaft verweisen dagegen auf hohe Entschädigungssummen und erhebliche fiskalische Risiken.

Der neue IMK Policy Brief von Sebastian Dullien, Tom Krebs, Achim Truger und mir setzt an dieser Auseinandersetzung an. Im Mittelpunkt stehen vier Fragen: Welche Rolle kann ein größerer gemeinwohlorientierter Wohnungsbestand auf einem angespannten Markt spielen? Welche institutionellen Modelle kommen für eine Übernahme infrage? Wie ließe sich die Entschädigung finanzieren? Und welcher Wert ergibt sich, wenn die Wohnungen künftig zu gemeinwirtschaftlichen Bedingungen bewirtschaftet werden?

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