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Die drei wichtigsten News der letzten zwei Wochen
- Expertenkommission empfiehlt Verbot von Dark Patterns statt Social-Media-Verbot für Minderjährige. Statt pauschaler Altersverbote sollen manipulative Designs, personalisierte Empfehlungen und andere suchtfördernde Funktionen reguliert werden. Die von der Regierung beauftragte Kommission empfiehlt unter anderem, Social Media für Kinder unter einem Mindestalter von 13 Jahren zu verbieten.
Wichtig, weil: Die Empfehlungen richten den Blick auf die eigentliche Ursache. Plattformen verdienen Geld, indem sie möglichst viel Aufmerksamkeit binden. - EU-Parlament stimmt für den digitalen Euro.
Mit dem Beschluss rückt eine digitale Alternative zu Visa, Mastercard und PayPal näher. Ziel ist ein europaweites Bezahlsystem unter öffentlicher Kontrolle.
Wichtig, weil: Öffentliche Infrastruktur ist ein sinnvoller Gegenentwurf zu privaten Plattformen. Ob der digitale Euro tatsächlich Macht demokratisiert, hängt aber davon ab, ob Datenschutz, demokratische Kontrolle und Gemeinwohl Vorrang vor kommerziellen Interessen bekommen. - Meta entwickelt eine eigene Prognosemarkt-App.
Das Projekt mit dem internen Namen »Arena« soll mit Plattformen wie Polymarket konkurrieren. Zunächst ist ein Punktesystem geplant, langfristig schließt Meta auch echtes Geld nicht aus.
Wichtig, weil: Wenn derselbe Konzern soziale Netzwerke, KI und künftig auch Vorhersagemärkte kontrolliert, haben jene immer mehr Einfluss darauf, was Menschen sehen, glauben und erwarten.
Thema der Woche:
Will Jeff Bezos den Menschen das Wasser abdrehen?
Will Jeff Bezos den Menschen das Wasser abdrehen?