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Das Wirtschaftsmagazin

Die letzte Hoffnung der SPD

Während die Bundes-SPD in Umfragen abstürzt, gelingt Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern eine überraschende Aufholjagd gegen die AfD. Was ist ihr Erfolgsrezept?

6 Minuten Lesedauer
Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Credit: IMAGO/Mike Schmidt
Gelingt der SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit sozialer Politik die Aufholjagd zur AfD? Credit: IMAGO/Mike Schmidt

Es kommt nicht oft vor, dass eine Umfrage zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern bundesweit für Schlagzeilen sorgt. Und dass ausgerechnet aus Ostdeutschland ein Hoffnungsschimmer für die SPD kommt, erst recht nicht. Auf den ersten Blick wirkt die vergangene Woche veröffentlichte Umfrage auch nicht, als könne sich die SPD im Schweriner Schloss darüber freuen: Laut Infratest dimap liegt die AfD mit 36 Prozent deutlich vor der SPD mit 29 Prozent.

Betrachtet man aber die Entwicklung der vergangenen Monate, besteht in der Tat Grund zur Hoffnung. Vor ziemlich genau einem Jahr, im September 2025, schien es beinahe aussichtslos, dass die SPD auch nur in Reichweite zur AfD kommen könnte. Mit gerade einmal 19 Prozent, weniger als die Hälfte ihres Ergebnisses aus der letzten Landtagswahl, standen die Sozialdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Rücken zur Wand. Dass ihnen nun diese überraschende Wende entgegen dem Trend auf Bundesebene gelungen ist, ist untrennbar mit einer Person verbunden: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Es steht und fällt mit Schwesig

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