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Das Wirtschaftsmagazin

Zwangräumung von Mari Carmen: Madrids Mieter kämpfen gegen Investoren

Erfolgreich mobilisierte Madrids Mietenbewegung gegen die Zwangsräumung von Mari Carmen Abascal. Was nun daraus folgen muss.

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7 Minuten Lesedauer
Foto von der Platzbesetzung im Rahmen der Mieterproteste. Credit: IMAGO/ZUMA Press Wire.
Madrids Mieter verhindern nicht nur eine Zwangsräumung, sondern besetzen gleich einen ganzen Platz. Credit: IMAGO/ZUMA Press Wire.

In der vergangenen Woche fanden in Madrid zwei sehr unterschiedliche Veranstaltungen statt. Auf dem IFEMA-Gelände versammelte »The District« Tausende von Führungskräften, Investoren und Immobilienunternehmen, um über das zu diskutieren, was die Veranstalter selbst als »Investitionsmöglichkeiten und Geschäftsabschlüsse« bezeichnen. So nahmen unter anderem Blackstone, Brookfield und andere große internationale Investoren an einer Veranstaltung teil, die auf der Prämisse basierte, dass Städte, Gebäude und Wohnungen Vermögenswerte sind, mit denen das Kapital Renditen erwirtschaften kann.

Auf der anderen Seite der Stadt dagegen versammelten sich vom 24. bis 27. September rund 70 Mietervereinigungen, Organisationen für das Recht auf Wohnraum und soziale Bewegungen aus 24 Ländern zu »El Barrio«, einem internationalen Gegengipfel zu dieser Logik.

Der Kontrast hätte kaum deutlicher sein können. Die Investoren trafen sich, um darüber zu diskutieren, wie man in unseren Städten investieren kann. Doch wir trafen uns, um darüber zu diskutieren, wie man in ihnen lebt. Und zwischen diesen beiden Visionen von Madrid liegt die Geschichte von Mari Carmen.

Massen­demonstration gegen Zwangsräumung

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