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Maria da Conceição Tavares: Der Finanzkapitalismus aus Sicht der Peripherie

Maria da Conceição Tavares war eine der furchtlosesten Denkerinnen der brasilianischen politischen Ökonomie. Ihre Analysen des globalen Finanzkapitalismus und US-Imperialismus bleiben bis heute aktuell.

8 Minuten Lesedauer
Collage: Surplus, Material: Vidal Cavalcante/Folhapress, Bel Pedrosa/Folhapress
Collage: Surplus, Material: Vidal Cavalcante/Folhapress, Bel Pedrosa/Folhapress

In der ökonomischen Tradition Lateinamerikas mangelt es nicht an originellen Denkerinnen und Denkern. Die brasilianische Ökonomin Maria da Conceição Tavares zählte jedoch zu ihren kritischsten Köpfen. Sie prägte eine ganze Generation des ökonomischen Denkens in Brasilien und darüber hinaus. Verankert in der Tradition des lateinamerikanischen Strukturalismus, passte sie die alten Theorien an neue Gegebenheiten an. Gleichzeitig entwickelte sie die Ideen von Ökonomen aus dem Globalen Norden weiter – wie Keynes, Kalecki und Schumpeter – und situierte sie im Kontext Lateinamerikas. 

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