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Das Wirtschaftsmagazin

VW-Krise: Das steckt dahinter (Video)

VW könnte bis zu 100.000 Stellen abbauen. Adam Tooze erklärt die dreifache Krise, und warum nicht nur VW, sondern der deutsche Gesellschaftsvertrag selbst auf dem Spiel steht.

9 Minuten Lesedauer
Collage mit VW-Chef Oliver Blume, der VW-Zentrale in Wolfsburg und Adam Tooze. Collage: Surplus, Material: picture alliance/Ger Harley/EdinburghElitemedia, IMAGO/Sven Simon/DeFodi
Collage: Surplus, Material: picture alliance/Ger Harley/EdinburghElitemedia, IMAGO/Sven Simon/DeFodi

100.000 Stellen könnten bei VW wegfallen, vier Werke in Deutschland schließen. Und das ist erst der Anfang. Die Boston Consulting Group rechnet für Europa mit einer Überkapazität von über 5 Millionen Autos und der Schließung von bis zu 30 Werken. Adam Tooze erklärt, warum die Krise dreifach ist: hausgemachte Überexpansion, über 40 Milliarden Euro Dividenden statt Zukunftsinvestitionen, amerikanische Zölle und Chinas massiv geförderte Elektro-Offensive. Dazu: Warum chinesische Hersteller jetzt europäische Werke kaufen wollen, wie realistisch eine BYD-Übernahme von VW ist und warum hier der deutsche Gesellschaftsvertrag selbst auf dem Spiel steht.

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