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Das Wirtschaftsmagazin

Trump macht Venezuela zu seiner Ölkolonie

Die USA und Venezuela haben den »größten Öl-Deal aller Zeiten« geschlossen. Kritiker befürchten, Venezuela könnte zu einer US-amerikanischen Ölkolonie werden.

4 Minuten Lesedauer
Ein Öltanker verlässt die Küste von Venezuela. Im Vordergrund zu sehen sind eine Venezuela-Flagge sowie ein Steg, auf dem sich eine Gruppe von Kindern befindet.
Die USA haben sich Zugriff auf Venezuelas Ölreserven verschafft. Credit: IMAGO / Anadolu Agency

Die Eckdaten klingen gewaltig: Die USA haben sich Zugriff auf 65 Milliarden Barrel venezolanisches Rohöl gesichert, die auf 17 Ölfelder verteilt sind. Das entspricht rund einem Fünftel der Gesamtreserven des südamerikanischen Landes, das über die größten nachgewiesenen Ölreserven der Welt verfügt. Zum Vergleich: Die USA selbst kamen laut Energiebehörde EIA zuletzt insgesamt auf rund 46 Milliarden Barrel. Mit dem Abkommen wachsen die ihnen zugänglichen Reserven also um mehr als das Doppelte. Der »größte Öl-Deal aller Zeiten«, den US-Präsident Donald Trump Ende August auf seiner Plattform Truth Social verkündete, soll 100 Jahre laufen.

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