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Die drei wichtigsten News der letzten Wochen
- New York verbietet KI-Chatbots für Schulkinder bis zur achten Klasse. Bürgermeister Mamdani verhängt ein einjähriges KI-Moratorium für rund 600.000 Schülerinnen und Schüler bis zur 8. Klasse, inklusive Bildschirmzeit-Deckel. Lehrergewerkschaft und Eltern haben sich gegen die Tech-Industrie durchgesetzt.
Wichtig, weil: Eine Millionenstadt macht vor, dass KI-Integration in Bildung kein Naturgesetz ist, sondern eine politische Entscheidung – die man auch verweigern kann. - Australien will, dass Nutzer selbst den Algorithmus abschalten können.
Ein neues Gesetz soll soziale Netzwerke verpflichten, regelmäßig die Wahl zwischen algorithmisch kuratierten Feeds und Beiträgen ausschließlich von gefolgten Accounts anzubieten. Plattformen sollen außerdem stärker dafür verantwortlich werden, Risiken und schädliche Inhalte zu minimieren. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von mehr als 100 Millionen australischen Dollar.
Wichtig, weil: Statt nur einzelne Inhalte oder Nutzer zu regulieren, nimmt Australien die Empfehlungsalgorithmen selbst ins Visier – und damit einen zentralen Mechanismus des Geschäftsmodells sozialer Plattformen. - Nvidia übernimmt Hugging Face für knapp 13 Milliarden Dollar.
Damit kauft der Chipkonzern eine der wichtigsten Plattformen für offene KI-Modelle, die von mehr als 18 Millionen Entwicklern genutzt wird.
Wichtig, weil: Nvidia kontrolliert bereits einen zentralen Teil der KI-Hardware. Mit Hugging Face wächst sein Einfluss nun auch auf die Infrastruktur, über die offene KI entwickelt und verbreitet wird.
Thema der Woche:
128 Staaten einigen sich auf eine Definition von Killerrobotern. Verbieten will sie keiner.
128 Staaten einigen sich auf eine Definition von Killerrobotern. Verbieten will sie keiner.