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Das Wirtschaftsmagazin

Wasser für Menschen oder Konzerne?

Strukturschwache Regionen nutzen Wasser als Standortvorteil – auf Kosten der Menschen vor Ort. In der Klimakrise braucht es eine demokratische Entscheidung über die Verteilung.

4 Minuten Lesedauer
Die Tesla Gigafactory in Grünheide, Brandenburg. Credit: IMAGO/Jochen Eckel
Die Tesla-Gigafactory in Grünheide hat sich in Brandenburg für die Ansiedlung Wasser zusichern lassen. Credit: IMAGO/Jochen Eckel

Das Wasser in Deutschland wird immer knapper und somit ein relevanter Faktor für wirtschaftliche Standort-Entscheidungen. Bisher überlassen strukturschwache Regionen der Industrie die kostbare Ressource Wasser, um Ansiedlungen zu ermöglichen. Das geht jedoch zulasten der Privathaushalte – Knappheit und steigende Kosten werden zunehmend auf sie verlagert. Angesichts des sich anbahnenden Wasserbankrotts braucht es demokratische Wasserräte, um die Ressource gerecht zu verteilen.

Wasser als Standortvorteil

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