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Das Wirtschaftsmagazin

Wie die Manosphere ihre Follower ausbeutet

Teure Abos, Clip-Armeen, Krypto-Scams: Die Manosphere verspricht frustrierten jungen Männern Reichtum. Daran verdienen tun andere.

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4 Minuten Lesedauer
Tristan Tate (links) und Andrew Tate (rechts). Credit: IMAGO/Newscom World
Die angeklagten Menschenhändler und Vergewaltiger Andrew und Tristan Tate (l.-r.) gehören zu den prominentesten Figuren der Manosphere. Credit: IMAGO/Newscom World

Einige wenige Köpfe haben es geschafft, den unfreiwilligen Verzicht junger Männer auf ein erfüllendes Leben finanziell auszuschlachten. Das Ergebnis sind Unmengen an ausbeuterischen Geschäftsmodellen, sektenartige Schneeballsysteme und ein zusammenhaltender Hass auf alles, das nicht »maskulin« erscheint. Während junge Generationen auf eine zunehmend schlechtere Zukunft blicken, nutzen die Manosphere-Demagogen genau diese Frustration aus und verwandeln sie in zahlreiche Wirtschaftsmodelle. 

Und mit der richtigen Strategie kann bekanntlich aus nahezu allem Kapital geschlagen werden. Was dabei helfen kann, sind starke Emotionen. Hass, Wut, Neid, auch Angst und Ablehnung – sie alle können instrumentalisiert werden. Die Manosphere – ein millionenstarkes dezentrales Netzwerk frauenhassender, junger Männer, die chronisch online sind – stellt zwar all diese Emotionen offen zur Schau, den Grundstein legt aber eine andere: Frustration. Und zwar über die eigene wirtschaftliche Zukunft.

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