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Das Wirtschaftsmagazin

Der Mann, der 4 Grad Erderwärmung für optimal hielt

Der Ökonom William Nordhaus prägte mit seinen Modellen die Klimapolitik. Er bremste aber häufiger, als auf entschlossenes Handeln zu drängen.

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4 Minuten Lesedauer
William D. Nordhaus mit seinem Preis für Wirtschaftswissenschaften zum Gedenken an Alfred Nobel, während der Verleihung. Credit: IMAGO/TT
William D. Nordhaus erhielt 2018 den Preis für Wirtschaftswissenschaften zum Gedenken an Alfred Nobel. Credit: IMAGO/TT

Der Ökonom und Nobel-Gedächtnispreisträger für Wirtschaftswissenschaften von 2018, William D. Nordhaus, ist am vergangenen Freitag gestorben. Er war einer der ersten Wirtschaftswissenschaftler des US-amerikanischen Mainstreams, der sich mit den globalen Umweltveränderungen befasste. Doch seine Forschung relativierte die katastrophalen Auswirkungen weiteren Wirtschaftswachstums. Sein akademisches Werk zu den globalen Umweltveränderungen, das mit der Delegitimierung des Club-of-Rome-Berichts von 1972 begann, gipfelte mit der waghalsigen Behauptung in seinem Nobelpreisvortrag 2018, eine Erderwärmung von bis zu 4°C sei »wirtschaftlich optimal«. 

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