Der Ökonom und Nobel-Gedächtnispreisträger für Wirtschaftswissenschaften von 2018, William D. Nordhaus, ist am vergangenen Freitag gestorben. Er war einer der ersten Wirtschaftswissenschaftler des US-amerikanischen Mainstreams, der sich mit den globalen Umweltveränderungen befasste. Doch seine Forschung relativierte die katastrophalen Auswirkungen weiteren Wirtschaftswachstums. Sein akademisches Werk zu den globalen Umweltveränderungen, das mit der Delegitimierung des Club-of-Rome-Berichts von 1972 begann, gipfelte mit der waghalsigen Behauptung in seinem Nobelpreisvortrag 2018, eine Erderwärmung von bis zu 4°C sei »wirtschaftlich optimal«.
Das Wirtschaftsmagazin