Die Einkommensungleichheit liegt in Deutschland auf dem zweithöchsten Niveau seit 1992. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Ergebnisse zeichnen laut Pressemitteilung ein »Bild einer zunehmend polarisierten Gesellschaft«. Die Studienautorinnen und -autoren betonten zudem, dass in dieser Analyse die »noch deutlich größere Ungleichheit bei den Vermögen in Deutschland noch gar nicht berücksichtigt« ist.
Für die Studie haben Dorothee Spannagel und Claus Schäfer die neuesten Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und Daten der Industrieländer-Organisation OECD ausgewertet. Untersucht haben sie dafür insbesondere das jeweils verfügbare Haushaltsnettoeinkommen, also das, was nach Steuern und Abgaben, aber mit Transfers wie beispielsweise dem Wohngeld, übrig bleibt.

entfallen.
Quelle: WSI
Wie die steigende Ungleichheit zustande kommt
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