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Das Wirtschaftsmagazin

Berlin: Vergesellschaftung geplant, Bezahlbarkeit vertagt

Berlin will 160.000 Wohnungen vergesellschaften, begrenzt aber den Spielraum für soziale Entlastungen. Ein Plan für Bezahlbarkeit fehlt.

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5 Minuten Lesedauer
Die Koalitionsspitzen (von links nach rechts) Stefan Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90 / Die Grünen) zu Vorgesprächen im Haus der Statistik.
Berlins rot-rot-grüne Koalition in spe hat ambivalente Pläne (Symbolbild). Credit: IMAGO / Funke Foto Service.

»Berlin bezahlbar machen«, lautete das Wahlkampfziel der linken Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp in Berlin. Jetzt ist das erste Sondierungspapier da – und es enthält einen Meilenstein deutscher Wirtschaftspolitik: Der Plan für die Vergesellschaftung steht. Doch der Plan für die Bezahlbarkeit fehlt. Damit droht eines der zentralen Wahlversprechen in Berlin zu scheitern. Gerade angesichts des Rechtsrucks ist ein fortschrittlicher Leuchtturm nötig, der Bezahlbarkeit auch über die Mieten hinaus liefert. 

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