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Das Wirtschaftsmagazin

Die Vormachtstellung der USA zerbricht

Mit ihren Bemühungen den Iran zu isolieren, beschleunigt die Trump-Regierung den Übergang zu einer post-amerikanischen Weltordnung.

4 Minuten Lesedauer
Bild von Donald Trump.
US-Präsident Donald Trump hat sich mit dem Iran-Krieg verkalkuliert und den Übergang zu einer postamerikanische Weltordnung beschleunigt. Credit: IMAGO / ZUMA Press Wire

Die USA drohen damit, dem Iran die Luft abzuschnüren. Sie wollen Sanktionen gegen Länder verhängen, die weiterhin Handel mit ihm treiben. US-Finanzminister Scott Bessent hat dies als »wirtschaftlichen D-Day« bezeichnet. Doch statt andere zu bewegen, sich ihren Bemühungen zur Isolierung der Islamischen Republik anzuschließen, beschleunigen die zunehmenden Fehltritte der Trump-Regierung den Übergang zu einer postamerikanischen Weltordnung.

Es ist verständlich, dass die »Verbündeten« der USA zögern, sich an Präsident Donald Trumps kostspieligem, unnötig vom Zaun gebrochenen Krieg zu beteiligen. Sie wurden vorab nicht konsultiert, und nun, da es den USA nicht gelungen ist, das iranische Regime zu stürzen oder einen Plan B zu entwickeln, wollen sie sich offensichtlich nicht einmischen. Und ohnehin, warum sollte irgendjemand einer Regierung zu Hilfe eilen, die ihre Freunde und Partner ständig beschimpft, droht, sich deren Territorium einzuverleiben (Grönland und Kanada), und ihnen Strafzölle auferlegt?

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