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Elterngeldreform: Kürzungen unter dem Deckmantel der Gleichstellung

Das Elterngeld soll nun doch nicht um zwei Monate verkürzt werden. Der neue Reformvorschlag enthält dennoch Kürzungen.

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6 Minuten Lesedauer
Karin Prien (l.-r.) und Friedrich Merz (beide CDU). Credit: IMAGO/Bildgehege
Karin Prien (CDU, l.) hat zwar die Kürzungen zum Teil zurückgenommen – doch gekürzt wird beim Elterngeld weiterhin. Credit: IMAGO/Bildgehege

Vergangene Woche konnten Familien kurz aufatmen. Durch das allgemeine Kürzungskonzert drang die Meldung, dass das Elterngeld nun doch nicht von 14 auf 12 Monate heruntergekürzt werden soll – und dass sogar die erste Erhöhung seit seiner Einführung 2007 anstehe. 

Ein genauerer Blick verrät: Auch in der Reform, die nun geplant wird, stecken Kürzungen für Familien und Frauen. So soll sie dem Familienministerium (BMBFSFJ) zufolge allein im Jahr 2030 bis zu 1,3 Milliarden Euro einsparen. Dabei heißt es in der Begründung des Referentenentwurfs großspurig, dass mit der vorgeschlagenen Weiterentwicklung Parität zwischen den Eltern gefördert wird.

Das ist ein grundlegender Widerspruch: Das Elterngeld soll Eltern Zeit für ihre Kinder freiräumen, Männer zu mehr Sorgearbeit bewegen und die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen stärken. Wie soll eine Kürzung das erfüllen?

Was genau geplant ist

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