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Das Wirtschaftsmagazin

Krebs: Deutschland braucht einen radikalen Politikwechsel

Die Mitte-Parteien hängen an einer Wirtschaftspolitik der Vergangenheit und gefährden damit die Demokratie. Tom Krebs plädiert für eine radikale Kursänderung.

6 Minuten Lesedauer
Der Ökonom Tom Krebs, Kanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil.
Collage Surplus, Material: Imago/dts Nachrichtenagentur/Chris Emil Janßen

Wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise der deutschen Nachkriegsgeschichte. Das Leben ist für viele Menschen unbezahlbar geworden und viele Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz. Die Wirtschaftsleistung liegt elf Prozent unter ihrem Vorkrisentrend. Das bedeutet für die durchschnittliche Familie jedes Jahr 12.000 Euro weniger Einkommen. Das ist sehr viel!

Die Wirtschaftskrise hat zur schwersten politischen Krise der deutschen Nachkriegsgeschichte geführt. Denn sie hat eine große ökonomische Verunsicherung verursacht und damit soziale Abstiegsängste geschürt. Das hat die Menschen in die Arme der Rechten getrieben. Diese ökonomischen Faktoren erklären den Aufstieg der AfD zur stärksten politischen Kraft in Deutschland.

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