Wie die Financial Times berichtet, sind die Gewinne US-amerikanischer Unternehmen auf einem historischen Höchststand. Ein Grund zum Jubeln? Das kommt darauf an, woher man sein Einkommen bezieht.
Denn während Unternehmensgewinne und Aktienkurse durch die Decke gehen, ist der Anteil der Arbeit am erwirtschafteten Einkommen auf einen Tiefststand gesunken. Wer sein Einkommen hauptsächlich aus Arbeit bezieht, profitiert damit deutlich weniger von wirtschaftlichem Wachstum als diejenigen, deren Einkommen zu einem großen Teil aus Unternehmensgewinnen, Aktien oder anderem Vermögen stammt.
Die Folge dieser wachsenden Ungleichheit, so der FT-Journalist Myles McCormick: politischer Backlash. Ein Vergleich zwischen Deutschland und den USA zeigt aber, dass diese Einkommensentwicklungen nicht in Stein gemeißelt sind.