Manchmal reichen wenige Wochen, um die Dynamik in einem Land radikal zu verändern. Das zeigt sich dieser Tage in Spanien, wo die Zwangsräumung der 87-jährigen María del Carmen Abascal am 23. September eine Massenbewegung ausgelöst hat, die seitdem die Politik dominiert.
Protestierende besetzen zentrale Plätze in praktisch allen großen Städten, Premier Pedro Sánchez hat das Parlament aufgelöst und Neuwahlen für Ende November angesetzt, und für das Recht auf Wohnraum ist ein 24-stündiger Generalstreik für den 11. November geplant. Die soziale Frage ist zurück – und hat die zuvor dominierenden rechten Erzählungen in den Hintergrund gedrängt.
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