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Das Wirtschaftsmagazin

Der Globale Süden braucht einen Schuldenschnitt fürs Klima

Schuldenswaps fürs Klima können globale Ungleichheit verringern und die Zukunft des Planeten sichern. Kolumbien hat Erfahrungen.

4 Minuten Lesedauer

Menschen sitzen auf dem Amazonas-Fluss in Kolumbien auf Fischerbooten (Symbolbild). Credit: IMAGO/Anadolu Agency
Menschen und Klima in Kolumbien könnten von einem Schuldenschnitt profitieren (Symbolbild). Credit: IMAGO/Anadolu Agency

Klimaverhandlungen enden oft mit der großen Frage: »Wie sollen wir das finanzieren?« Eine gerechte und umsetzbare Antwort sind »Debt-for-Nature-Swaps«. Dabei handelt es sich um einen Finanzmechanismus, bei dem ein Teil der Auslandsschulden umgewandelt wird. Die frei werdenden Mittel investieren die Länder in einen Fonds für Dekarbonisierung und zum Schutz ihrer biologischen Vielfalt.

Diese Maßnahme trägt der Tatsache Rechnung, dass einkommensschwache Länder weltweit nicht in der Lage sind, ihren Umweltschutz- und Sozialbedarf zu decken. Denn ein unverhältnismäßig hoher Anteil ihres BIP wird für die Zahlung von Zinseszinsen und Schulden verwendet, die letztlich an reiche Banken und Organisationen im Globalen Norden fließen.

Potenzial eines Schuldenschnitts

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Allison Benson

Allison Benson ist Wirtschaftswissenschaftlerin und promovierte an der London School of Economics. Sie ist Geschäftsführerin des Forschungszentrums »Public Action« und leitet die Bereiche Policy-Forschung, Bürgerbeteiligung und narrativer Wandel.

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