Timothy Mitchell: »Wachstum ist ein Alibi«
Unsere Zukunft wird an der Börse verkauft. Riesige Kreditströme lenken Investitionen in ökologische Zerstörung.
Unsere Zukunft wird an der Börse verkauft. Riesige Kreditströme lenken Investitionen in ökologische Zerstörung.
Fürsorge wird mehr und mehr in die Kleinfamilie gedrängt. Im Interview spricht Emilia Roig über eine neue Ökonomie, die das Leben schützt.
Willy Brandt scheiterte mit neuen Nord-Süd-Beziehungen. Die Lehre: Politische Zeitfenster müssen genutzt werden, um internationale Machtstrukturen dauerhaft zu verschieben.
Eine globale Vermögenssteuer, eine Länderdividende für alle und ein weltweiter Staatsfonds: Thomas Piketty im Interview über seinen Plan für ein neues Eigentumsregime.
Die OECD meldet den größten Rückgang von Entwicklungshilfe der Geschichte. Das führt zu hunderttausenden vermeidbaren »Toten durch Kürzungen«.
Kein »Einzelfall«: Mohamed Amjahid erklärt, wie Deutschland Armut und Rassismus mit Repression verwaltet – statt sie politisch zu lösen.
Schuldenswaps fürs Klima können globale Ungleichheit verringern und die Zukunft des Planeten sichern. Kolumbien hat Erfahrungen.
Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den weltweit ärmsten Volkswirtschaften. Der Grund sind Kolonialismus und Ressourcenausbeutung.
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Mit seiner »Donroe-Doktrin« will Trump seinen geopolitischen Einfluss vergrößern. Er schadet damit nicht nur anderen Staaten.
Trump will Venezuela wirtschaftlich wiederaufbauen. Doch eine Wiederbelebung der Ölindustrie durch die USA wird dem Land noch mehr schaden.
Historisch leidet der Globale Süden schon lange unter Schulden. Jetzt ist die Last aufgrund hoher Leitzinsen erneut stark gestiegen.
KI mischt international die Karten neu. Damit auch der Globale Süden profitieren kann, muss er die Entwicklung selbst in die Hand nehmen.
Durch ein Handelsabkommen mit Marokko verletzt die EU die Rechte der indigenen Bevölkerung der Sahara. Es tobt ein völkerrechtlicher Deutungskampf.
Den Kapitalismus kann man aus historischer Perspektive besser verstehen, als aus ökonomischer – sagt Harvard-Professor Sven Beckert im Interview.
Die Wasserstoffkooperation zwischen der namibischen Regierung und einem deutschen Unternehmen wirft Fragen nach Gerechtigkeit auf.