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Reformen sind kein Ersatz für Wachstumspolitik

Reformen werden Deutschlands Wirtschaft nicht helfen. Die Politik muss Investitionen, Wohnungsbau und technologischen Wandel vorantreiben, schreibt Wirtschaftsprofessor Bofinger.

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4 Minuten Lesedauer
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Credit: IMAGO/photothek
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält die Reformen der Bundesregierung für notwendig, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Credit: IMAGO/photothek

Jetzt erst recht ist die Devise von Friedrich Merz nach dem »Totalschaden« (laut Markus Söder) der Union bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: »Die Reformen müssen kommen«. Der Bundeskanzler scheint zu glauben, Deutschland damit fit für die Zukunft machen zu können, sodass es »wieder ein Land des Aufbruchs wird«, wie er noch am Wahlabend verkündete. Die Hoffnung, dass »die Reformen« das Wundermittel für die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands seien, ist weit verbreitet. Mantraartig wird sie von Expertinnen und Experten in Talkshows und anderen Medien Tag für Tag wiederholt. Aber kaum jemand stellt die Frage, was »die Reformen« konkret verändern könnten und wie sich das auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken würde.

Alterssicherung und Gesundheit: Reformen ohne Wachstumsimpuls

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