Die Makroökonomik feiert mit Keynes ihren 90. Geburtstag
Im Februar vor 90 Jahren erschien Keynes’ Allgemeine Theorie und veränderte die Welt. Leider blieb seine Revolution unvollständig.
Im Februar vor 90 Jahren erschien Keynes’ Allgemeine Theorie und veränderte die Welt. Leider blieb seine Revolution unvollständig.
Europäische Staaten erschaffen einen Zielkonflikt: Sie wollen die Militärausgaben durch Sozialkürzungen kompensieren.
Die Schuldenquote ist das Maß der Staatsverschuldung, doch eine neue Studie hinterfragt sie: Läuft die Haushaltsplanung irrsinnigen Zielen hinterher?
Mit großer Klarheit erkannte Keynes, wie der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gelingen kann. Seine Einsichten sind auch für die ökologische Transformation lehrreich.
In der Wirtschaftskrise wird um Löhne gekämpft, jedoch nicht die grundlegende Ausbeutung angetastet. Eine Kritik durch die Werttheorie fehlt.
Das BIP ist kein guter Indikator für den gesellschaftlichen Wohlstand. Das sehen auch die meisten Ökonomen so. In der Praxis spielt diese Einsicht leider kaum eine Rolle.
Mit seiner bekanntesten Prognose für 2030 lag John Maynard richtig und falsch zugleich. Seine Zukunftsvision zeigt die Wichtigkeit eines grundlegenden Optimismus.
Für John Maynard Keynes sollte wirtschaftliches Wachstum das moralische und politische Leben verändern. Seine Ökonomik war so widersprüchlich wie produktiv.
CDU, SPD und Grüne haben die Schuldenbremse im deutschen Grundgesetz reformiert. Die Entgrenzung der Militärausgaben gefährdet die ökonomische Zukunft des Landes.
Joan Robinson revolutionierte die Wirtschaftswissenschaften. Sie entkräftete Fehlannahmen der neoklassischen und keynesianischen Theorie und trug zur Entwicklung des Linkskeynesianismus bei.