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Das Wirtschaftsmagazin

Family Business: Wie sich Trump mit Krieg und Krypto bereichert

Für Donald Trump ist die Präsidentschaft ein Geschäft. Profitieren sollen die Familie, einflussreiche Geschäftspartner – und vor allem er selbst.

5 Minuten Lesedauer

Profil von Donald Trump im Vordergrund, im Hintergrund Bitcoin- und Trumpcoin-Münzen. Collage: Surplus, Material: IMAGO/ZUMA Press Wire/NurPhoto
Donald Trump macht aus seiner Präsidentschaft ein lukratives Geschäft – auf Kosten anderer. Collage: Surplus, Material: IMAGO/ZUMA Press Wire/NurPhoto

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Iran, bei dem durch israelische und US-amerikanische Bomben bereits mehr als 3000 Menschen ermordet wurden, lässt bei Trump die Geschäftsideen sprudeln. 

Iran: Töten und kassieren

Die im Zuge des zweiwöchigen Waffenstillstands vorgesehene Öffnung der Meerenge von Hormus bietet neue Einnahmequellen. In einem gemeinsamen Joint Venture mit der iranischen Regierung würde Trump gerne Gebühren von den durch die Passage fahrenden Tankern kassieren. Eine Vereinbarung über gemeinsame Mautgebühren sei eine »wunderbare Sache«, sagte Trump. Die iranische Regierung kalkuliert mit Einnahmen von ein bis zwei Millionen US-Dollar pro Schiff, beziehungsweise einem US-Dollar pro Barrel (159 Liter) Öl – ausgezahlt in Kryptowährungen, weil der Iran durch westliche Finanzsanktionen vom Dollar-Markt abgeschnitten ist. Gerade war der Iran noch der Erzfeind, den Trump »in die Steinzeit« zurückbombardieren wollte, nun ist Teheran gern gesehener Handelspartner. Wenn es ums Geld geht, ist Trump jedes Mittel recht.

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Simon Zeise

Simon Zeise ist Wirtschaftsjournalist. Er publiziert regelmäßig über die politische Ökonomie der Finanzmärkte und Geopolitik.

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