Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Iran, bei dem durch israelische und US-amerikanische Bomben bereits mehr als 3000 Menschen ermordet wurden, lässt bei Trump die Geschäftsideen sprudeln.
Iran: Töten und kassieren
Die im Zuge des zweiwöchigen Waffenstillstands vorgesehene Öffnung der Meerenge von Hormus bietet neue Einnahmequellen. In einem gemeinsamen Joint Venture mit der iranischen Regierung würde Trump gerne Gebühren von den durch die Passage fahrenden Tankern kassieren. Eine Vereinbarung über gemeinsame Mautgebühren sei eine »wunderbare Sache«, sagte Trump. Die iranische Regierung kalkuliert mit Einnahmen von ein bis zwei Millionen US-Dollar pro Schiff, beziehungsweise einem US-Dollar pro Barrel (159 Liter) Öl – ausgezahlt in Kryptowährungen, weil der Iran durch westliche Finanzsanktionen vom Dollar-Markt abgeschnitten ist. Gerade war der Iran noch der Erzfeind, den Trump »in die Steinzeit« zurückbombardieren wollte, nun ist Teheran gern gesehener Handelspartner. Wenn es ums Geld geht, ist Trump jedes Mittel recht.
