Aktuelle Umfragen bescheinigen der SPD Zustimmungswerte von gerade einmal 14 Prozent. Die Beteuerung, sich um die »hart arbeitende Mitte« kümmern zu wollen, scheint ins Leere zu laufen. Das liege auch daran, dass sich dahinter in der Regel eine reine Floskel verberge, wie Juso-Vorsitzender Philipp Türmer im Interview mit Surplus erklärt. Um der SPD neues Leben einzuhauchen, will er sich dafür einsetzen, Verteilungskonflikte ins Zentrum zu rücken.
Herr Türmer, nach den verlorenen Landtagswahlen diskutiert die SPD jetzt wieder über ihre Ausrichtung. Besonders die arbeitende Mitte wird allerorts beschworen. Schröder hat die Agenda-Politik erneut angerufen und Klingbeil ruft nach Mehrarbeit. Was ist davon zu halten?
