Milliardärinnen und Milliardäre weltweit haben allein im Jahr 2025 so viel mehr Vermögen verzeichnet, wie die untere Hälfte der Weltbevölkerung insgesamt besitzt. Der Anstieg entsprach 2,5 Billionen US-Dollar, wie der Bericht »Resisting the Rule of the Rich«, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam zu Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht, zeigt. Der Bericht lag Surplus vorab vor. Demnach haben Milliardäre damit ein Rekordvermögen von 18,3 Billionen US-Dollar erreicht. Die Daten basieren auf der Forbes-
Milliardärsliste.
Charlotte Becker, Vorständin von Oxfam Deutschland, sagte laut Mitteilung: »Wir befinden uns in der Ära der Milliardärinnen – und das ist keine gute Nachricht für die Welt.« Seit März 2020 sei das Gesamtvermögen von Milliardärinnen und Milliardären inflationsbereinigt um 81 Prozent beziehungsweise 8,2 Billionen gestiegen. Das Wachstum habe sich dem Bericht nach mit 16 Prozent im Jahr 2025 stark beschleunigt. Das Milliardärsvermögen sei dreimal so schnell gestiegen wie in den fünf Jahren zuvor. Oxfam veranschaulicht das in dem Bericht mit einem Beispiel:
»In vier Sekunden verdient Elon Musk, der reichste Mann der Welt, so viel wie ein Mensch im weltweiten Durchschnitt in einem Jahr.«
Gleichzeitig lebe die Hälfte der Weltbevölkerung, rund 3,8 Milliarden Menschen, in Armut und von weniger als 8,3 US-Dollar pro Tag. Die ärmere Hälfte besitzt demnach nur 0,52 Prozent des weltweiten Vermögens, das reichste Prozent besitzt 43,8 Prozent.
Deutschland vorn dabei
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