Ein greifbares Abkommen zwischen den USA und dem Iran, sinkende Ölpreise, aufgehobene Sanktionen und ein Frieden, von dem nicht alle gleich profitieren: Wie wirkt sich der Deal ökonomisch aus, kurzfristig und langfristig? Adam Tooze analysiert, warum der Ölpreis mittelfristig sogar unter das Vorkriegsniveau fallen könnte, welche Rolle Chinas eigene Förderung und neue Quellen in Brasilien und Afrika spielen, und warum billiges Benzin Trumps eigentliches Motiv sein dürfte. Dazu: das 300-Milliarden-Investitionsprogramm im Iran, die Abgabe auf die Straße von Hormus als stilles Druckmittel und die Frage, welche Preise für die Masse sinken und welche für die Elite oben bleiben.

Transkript
Lukas Scholle: Hallo und herzlich willkommen zum neuen Video. Ich bin Lukas Scholle, Gründer und Chefredakteur von Surplus. Ich habe mit Adam Tooze darüber gesprochen, wie sich der Iran-Konflikt ökonomisch in naher Zukunft, mittelfristig und auf die unterschiedlichen Regionen der Welt auswirken könnte. Adam ist einer der Herausgeber von Surplus und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York.
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