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Das Wirtschaftsmagazin

Macht KI uns alle arbeitslos? (Video)

Collage: Surplus, Material: picture alliance/Ger Harley/EdinburghElitemedia, IMAGO/Rene Traut

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Zentralbank der Zentralbanken, skizziert ein radikales Szenario: Sollte KI die versprochene transformative Wirkung entfalten, könnte der Anteil der Arbeit am Volkseinkommen bis 2060 von 60 auf 20 Prozent fallen. 

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert, was das bedeuten würde: eine vollständige Umkehrung der Machtverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit, die Entwertung von Bildung und Humankapital und ein Silicon Valley, das offen damit plant, möglichst viele Menschen arbeitslos zu machen. Außerdem: Warum OpenAI der US-Regierung 5 Prozent seiner Anteile anbietet, was Bernie Sanders' 50-Prozent-Forderung damit zu tun hat und wieso die großen KI-Gewinne bisher bei den Chipherstellern anfallen und nicht bei OpenAI und Co.

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Postcast-Host: Adam Tooze

Adam Tooze ist Herausgeber von Surplus und Professor für Wirtschaftsgeschichte an der Columbia University in New York.