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Die Schuldenbremse ist keine Spritpreisbremse

Zwei Euro an der Zapfsäule, drohende Inflation: Der Druck auf die Bundesregierung wächst. Doch wie sinnvoll ist ein schuldenfinanzierter Spritpreisdeckel?

2 Minuten Lesedauer

Zapfsäule.  IMAGO / Daniel Scharinger
Sollten gestiegene Spritpreise über Schulden gedämpft werden? Credit: IMAGO/Daniel Scharinger

Der Iran-Krieg treibt die Spritpreise nach oben. Für die deutsche Wirtschaft kommt das zur Unzeit: Haushalte konsumieren wenig, Unternehmen investieren kaum. Das zarte Pflänzchen wirtschaftlicher Erholung, getragen vom staatlichen Investitionsboom, droht zu ersticken.

Die Rufe nach einer Reaktion der Politik werden lauter. Ein Spritpreisdeckel wird gefordert – finanziert mit Krediten, die möglich werden, wenn man die Schuldenbremse aussetzt. Aber besteht eine Notlage, wenn die Spritpreise mal zwei Wochen lang jenseits von zwei Euro liegen?

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Florian Schuster-Johnson

Dr. Florian Schuster-Johnson ist Direktor bei Dezernat Zukunft und leitet das Growth & Budget Lab.

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