Die Makroökonomik feiert mit Keynes ihren 90. Geburtstag
Im Februar vor 90 Jahren erschien Keynes’ Allgemeine Theorie und veränderte die Welt. Leider blieb seine Revolution unvollständig.
Im Februar vor 90 Jahren erschien Keynes’ Allgemeine Theorie und veränderte die Welt. Leider blieb seine Revolution unvollständig.
Europäische Staaten erschaffen einen Zielkonflikt: Sie wollen die Militärausgaben durch Sozialkürzungen kompensieren.
Die Schuldenquote ist das Maß der Staatsverschuldung, doch eine neue Studie hinterfragt sie: Läuft die Haushaltsplanung irrsinnigen Zielen hinterher?
Mit großer Klarheit erkannte Keynes, wie der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gelingen kann. Seine Einsichten sind auch für die ökologische Transformation lehrreich.
Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens. Seine Theorie der »entbetteten« Märkte ist so aktuell wie nie.
Mit seiner bekanntesten Prognose für 2030 lag John Maynard richtig und falsch zugleich. Seine Zukunftsvision zeigt die Wichtigkeit eines grundlegenden Optimismus.
Verkaufte und erbrachte Arbeitszeit sind nicht dasselbe. Die VWL sitzt einem Irrtum auf – mit politischen Folgen.
Ezra Klein und Derek Thompson fordern den »Überfluss« für Arbeitende. Doch das reduziert sie auf den Konsum.
Politik und Wirtschaft fordern, dass die Menschen in Deutschland mehr arbeiten sollen. Das Gegenteil wäre nötig – und angebracht.
Kamala Harris' Vater Donald Harris verbindet in seinem Werk Marxismus und Keynesianismus. Hätte sie von ihm lernen können?