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Rentner in der Schweiz bekommen ab 2026 eine 13. Monatsrente

Nach einer Volksabstimmung tritt sie in Kraft: die 13. Monatsrente in der Schweiz. Sie könnte auch ein Vorbild für Deutschland sein.

2 Minuten Lesedauer

Nach einer Volksabstimmung im Mai 2024 erhalten Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz nun eine 13. Monatsrente. Credit: IMAGO/Manuel Stefan

Pensionäre mit Schweizer Rente können sich im neuen Jahr auf eine Art Weihnachtsgeld freuen: Sie erhalten erstmals eine 13. Monatsrente. Zu verdanken haben sie dies dem Gewerkschaftsbund, der erfolgreich Unterschriften für eine Volksabstimmung sammelte. Im Mai 2024 stimmten gut 58 Prozent der Wählerinnen und Wähler dafür, obwohl die Regierung den Vorstoß ablehnte und vor den Kosten warnte. Die staatliche Rente erhöht sich damit auf einen Schlag um 8,3 Prozent. 

Allerdings müssen Rentnerinnen und Rentner noch bis Ende des Jahres warten. Das Geld wird erst im Dezember ausgezahlt. Eine 13. Rente gibt es in mehreren Ländern, etwa in Liechtenstein, Polen oder Österreich, nicht aber in Deutschland. 

Die staatliche AHV-Rente (AHV ist die Alters- und Hinterlassenenversicherung) beträgt je nach Einzahlung maximal 2.520 Franken (gut 2.700 Euro). Daneben haben die meisten Rentner in der Schweiz noch eine zweite Säule – ein persönliches Rentenkonto, auf das Arbeitnehmer und Arbeitgeber einzahlen.

Die Regierung schlägt vor, die Mehrausgaben durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zu finanzieren. Der normale Satz würde von 8,1 auf 8,8 Prozent steigen. In Deutschland liegt der Satz schon heute bei 19 Prozent. Darüber muss noch das Parlament entscheiden.


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