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Das Wirtschaftsmagazin

Truger: Die Reformen der Regierung gefährden die Demokratie

Nach einem Jahr Schwarz-Rot befindet sich die Regierung im Umfragetief. Ihre »Radikal-Reformitis« gefährdet die Demokratie.

3 Minuten Lesedauer
Achim Truger im Vordergrund, im Hintergrund Alexander Dobrindt (CSU), Lars Klingbeil (SPD) und Friedrich Merz (CDU) bei einer Klausur. Collage: Surplus Material: IMAGO/Metodi Popow
Collage: Surplus Material: IMAGO/Metodi Popow

Das einjährige Amtsjubiläum der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz fällt für viele sicher ganz anders aus als erhofft. Der kurz nach Amtsantritt schon für den Sommer 2025 angekündigte Wirtschaftsaufschwung blieb aus und lässt weiterhin auf sich warten. Wirtschaft und Politik wurden zuletzt wegen Donald Trump von immer neuen Schocks getroffen. Nicht nur deswegen streitet die Regierung häufig und heftig, der Koalitionsfrieden ist brüchig, und die Stabilität von Schwarz-Rot wird immer häufiger infrage gestellt. In den Umfragen hat die AfD seit einiger Zeit die Union überholt. Den  Stimmenanteil der Rechten wollte Friedrich Merz als Oppositionsführer noch halbieren. Die Zustimmungswerte für Kanzler und Koalition sind mittlerweile schlechter als zu Ampel-Zeiten.

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Achim Truger

Achim Truger ist Wirtschaftsprofessor an der Universität Duisburg-Essen, »Wirtschaftsweiser« und schreibt die Kolumne »Eine Frage des Geldes« bei Surplus.

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