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Das Wirtschaftsmagazin

Besserer und günstigerer ÖPNV durch Arbeitgeber-Abgabe

Beim Berliner ÖPNV fehlt das Geld. Um mit dem ÖPNV-Ausbau voranzukommen, könnte das Land Berlin eine Arbeitgeber-Abgabe einführen.

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6 Minuten Lesedauer
U3 auf der Warschauer Brücke in Berlin. Credit: IMAGO/Sabine Gudath.
Abendsonne genießen auf Arbeitgeber-bezuschusster Heimfahrt, wär das nicht schön? Credit: IMAGO/Sabine Gudath.

Eines der drei zentralen Versprechen, mit denen Zohran Mamdani zum Bürgermeister von New York gewählt wurde, war: kostenlose Busse. Dahinter steckt eine alte Idee: Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein zentrales Element der öffentlichen Daseinsvorsorge und sollte daher – ähnlich wie Straßen – auch öffentlich finanziert werden. Seit den 1990er Jahren wird dieser sogenannte »Nulltarif« immer wieder ausprobiert, etwa in Hasselt (Belgien), Tallinn (Estland), Dünkirchen (Frankreich) und in Luxemburg.

Jüngst argumentierte der bekannte Ökonom Christian Odendahl im Economist gegen kostenlose Busse; solche Experimente seien »wirtschaftliche Torheit«. Die Einwände mögen berechtigt sein. Doch wer in diesen Tagen nach Berlin schaut, sieht: Diese Option liegt in den kommenden Koalitionsverhandlungen nicht mal auf dem Tisch. Man hoffte in den Wahlprogrammen lediglich, die Taktung zu verbessern und den ÖPNV etwas günstiger zu machen.

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