Das Weltwirtschaftsforum in Davos gehört abgeschafft
Das WEF in Davos steht im Zeichen einer Weltordnung, die es nicht mehr gibt. Damit sollte auch das Forum sein Ende finden.
Katharina Pistor ist Professorin für vergleichende Rechtswissenschaften an der Columbia Law School und Autorin des Buchs »Der Code des Kapitals«.
Das WEF in Davos steht im Zeichen einer Weltordnung, die es nicht mehr gibt. Damit sollte auch das Forum sein Ende finden.
Vom Patentrecht bis zum Wohneigentum: Die Juraprofessorin der Columbia Universität Katharina Pistor fordert, das Privatrecht so zu verändern, dass es allen dient.
Private Banken dominieren die Schöpfung von Geld. Das könnte, und sollte sich ändern – zugunsten der Mehrheit.
Wer ein Visum oder eine Berechtigung zum Verkauf von Waren möchte, muss in den USA dafür bezahlen. Damit wird das Land zu einem korrupten Unternehmen.
Zentralbanken dienen nicht den Menschen, sondern dem Finanzwesen. Es ist Zeit für Reformen.
Ganz von allein lassen sich die Rechtsextremisten nicht aufhalten. Die Demokratie muss sich verteidigen – ein Plädoyer.
Die Machtergreifung der Reichsten: Libertäre Rechte unterwerfen den Staatsapparat der autoritären Logik der Privatwirtschaft.
Das Ende der Sparpolitik ist der erste Schritt. Jetzt braucht es die monetäre Staatsfinanzierung der EZB, meint Katharina Pistor.