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Das Wirtschaftsmagazin

Studien: Ungleichheit fördert Populismus

Studien zeigen, dass Populismus von der wahrgenommenen Ungleichheit abhängt. Doch die tatsächliche Ungleichheit wird meist unterschätzt.

3 Minuten Lesedauer
Auf einem Laptop wurde die Wahlumfrage zur Bundestagswahl von INSA aufgerufen. Eine Lupe vergrößert die Prognosen für die Alternative für Deutschland und die CDU/CSU (Symbolbild). Credit: IMAGO/Hanno Bode

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer: So weit die schnöde kapitalistische Realität. Was Ungleichheit jedoch mit der Gesellschaft macht, ist Gegenstand kontroverser sozialwissenschaftlicher Debatten. Zwei Studien fördern neue Erkenntnisse zutage – und revidieren dabei ein berühmtes Paradox.

Ungleichheit ist auch eine Frage der Wahrnehmung

Über die vergangenen Jahrzehnte sind in Europa gleichzeitig die wirtschaftliche Ungleichheit und die Zustimmung für populistische Parteien von links und rechts gewachsen. Längst hat sich die Erzählung der »99 Prozent gegen die 1 Prozent« von allen Seiten des politischen Spektrums durchgesetzt. Weniger klar ist bislang, warum und wie dieser Zusammenhang entsteht. Eine neue Studie von Sozialwissenschaftlerinnen der Humboldt-Universität Berlin hat dazu Umfragedaten ausgewertet und zusätzlich ein Verhaltensexperiment durchgeführt. 

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Max Hauser

Max Hauser ist Politökonom und Redakteur bei Surplus. Er hat Volkswirtschaftslehre in Berlin, Rom und Paris studiert.

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