Ein Nobelpreis für den gezähmten Keynes
Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
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Robert E. Hall und Michael Woodford sind Gewinner des diesjährigen sogenannten Wirtschaftsnobelpreises. Was ihre Forschung leistet und was der Preis über die Ökonomik verrät.
Wirtschaftliche Unsicherheit, Austerität und steigende Preise haben den Aufstieg der extremen Rechten befeuert. Doch Wachstum allein reicht nicht, um sie zu bekämpfen.
Investoren steigen von Staats- auf Tech-Anleihen um. Fed und Finanzministerium sehen das Risiko durchaus – nur nicht ihre eigene Rolle im System.
Die Mitte-Parteien hängen an einer Wirtschaftspolitik der Vergangenheit und gefährden damit die Demokratie. Tom Krebs plädiert für eine radikale Kursänderung.
Irankrieg und Big-Tech-Blase: Trumps teure Wette geht nicht auf. Die Finanzmärkte senken den Daumen.
Google, Meta und Oracle galten als bombensicher. Nun fehlt nicht mehr viel zur Finanzkrise. Adam Tooze fragt, ob wir diesen Sommer rückblickend als den Moment erkennen werden, an dem es klar hätte sein müssen.
Er gehörte zu den engsten Vertrauten von Ayn Rand und wurde zum mächtigsten Mann der internationalen Finanzmärkte. Nun ist Alan Greenspan im Alter von 100 Jahren verstorben.
Unsere Zukunft wird an der Börse verkauft. Riesige Kreditströme lenken Investitionen in ökologische Zerstörung.
Bei einem Leveraged Buyout zahlt nicht der Käufer die Schulden – sondern das gekaufte Unternehmen. Ein Finanzkniff mit weitreichenden Folgen.
Die Renditen auf Staatsanleihen schießen nach oben: in den USA, in Großbritannien, weltweit. Adam Tooze erklärt, was es damit auf sich hat.
In der »Strukturreform«-Debatte geht die dramatische Finanzkrise der Kommunen völlig unter. Wer die Demokratie retten will, muss die kommunale Finanzierung reformieren.
Die Iran-Krise bringt auch die Bretton-Woods-Institutionen zum Beben. Doch die setzen auf »Business as usual« und verschlimmern die Krise.
Entweder eine symbolische Revolution oder ein massiver Börsencrash – die Frage ist: Können wir KI steuern?
Auf dem unregulierten Kreditmarkt in den USA kollabieren große Investmentfonds. Das erinnert an die Finanzkrise 2008.
Wenn die KI-Blase platzt, droht ein Börsencrash. Wenn nicht, stecken wir in einem historischen Experiment mit ungewissen Folgen.
Schon vor 400 Jahren gab es die erste Spekulationsblase mit Tulpen. Der ihr zugrunde liegende Hype erinnert an den um Künstliche Intelligenz heute.