Die marktliberale Globalisierung ist an ihrem Ende
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Die EU hat die Lieferkettenrichtlinie abgeschwächt. Armin Paasch von Misereor fordert: Deutschland muss bei der Umsetzung nachbessern.
Fast die gesamte Last der Strafzölle tragen die USA selbst. Trumps ideologische Basis bröckelt, wenn er sein Versprechen eines günstigeren Lebens nicht einhält.
Der Konflikt zwischen den USA und der EU spitzt sich zu. Europa muss seinen Kurs radikal und strategisch wechseln.
Landwirte in der EU stellen sich gegen das Mercosur-Abkommen. Wenig beachtet bleibt, dass der Deal die Industrie der Mercosur-Staaten schwächt.
Der reichste Deutsche zahlt prozentual sehr wenig Steuern. Klaus-Michael Kühne profitiert von Branchenprivilegien.
Trump inszeniert sich als Imperialist. Doch dem Überfall auf Venezuelas Öl fehlt die kapitalistische Logik.
Eigentlich will die EU kein LNG mehr aus Russland abnehmen. Eine Analyse zeigt, dass die Realität anders aussieht.
Für US-Konzerne gilt endgültig keine globale Mindestbesteuerung. Dabei zielte die Maßnahme von 147 Ländern vor allem auf diese Konzerne ab.
Drei globale Entwicklungen haben die Welt 2025 maßgeblich verändert. Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Weltordnung.
Zahlreiche Länder sind von Chinas Seltenen Erden abhängig. Peking nutzt das geschickt aus.
Vom Patentrecht bis zum Wohneigentum: Die Juraprofessorin der Columbia Universität Katharina Pistor fordert, das Privatrecht so zu verändern, dass es allen dient.
Georgien könnte zum Warenumschlagplatz zwischen Asien und Europa werden – doch es fehlt ein Hafen. Was folgte, ist ein Wirtschaftskrimi.
Das Lieferkettengesetz der EU soll nur noch für sehr wenige große Firmen gelten. Damit hat der Populismus gesiegt.
China exportiert immer mehr – das sorgt im Rest der Welt für Umbrüche. Die konkurrierenden Staaten sollten sich drei Ziele setzen.
Den Kapitalismus kann man aus historischer Perspektive besser verstehen, als aus ökonomischer – sagt Harvard-Professor Sven Beckert im Interview.