Feministischer Kampftag: Der Alltag läuft, weil migrantische Frauen ihn tragen
Wenn der Sozialstaat angegriffen und Fürsorge zur Ware wird, stopfen häufig migrantische Frauen die Lücken – von der Pflege bis zum Haushalt.
Wenn der Sozialstaat angegriffen und Fürsorge zur Ware wird, stopfen häufig migrantische Frauen die Lücken – von der Pflege bis zum Haushalt.
Kürzungen bei Integrationskursen schränken die Teilhabe ein. Auch der Weg in den Arbeitsmarkt wird so erschwert.
Wirtschaftskrise und Landtagswahlen: Die CDU steht unter Druck. Auch parteiintern gibt es immer mehr Kritik am fehlenden sozialen Profil.
Berliner Bezirke erhalten bald mehr Geld für die Unterbringung von Geflüchteten. Das sollte bundesweit eingeführt werden, meinen Gesine Schwan und Cansel Kızıltepe.
Die guten Nachrichten der Woche: Spanien legalisiert den Status von einer halben Million Migranten und ermöglicht ihnen damit Integration – auch in den Arbeitsmarkt.
Rassistische Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt ist ein Fakt, trotzdem leugnet das ein Lobbyverein. Warum das Fortschritt verhindert.
Prominente Ökonomen kritisieren die Abschiebepläne der CSU – allerdings nicht auf Basis der Menschenwürde, sondern aus ökonomischen Gründen.
Die Haftbefehl-Doku geht direkt ins Herz. Aber hinter dem gezeigten Elend stecken strukturelle Ursachen, die die Doku nur andeutet, aber nicht direkt anpackt.
Strenge Migrationspolitik sorgt für Hierarchien zwischen Arbeitenden. In ihrem Buch fragt Nicole Mayer-Ahuja, wie dennoch Solidarität möglich ist – in der gesamten Gesellschaft.
Der Kanzler scheint ein Problem mit migrantischen Menschen im Stadtbild zu haben. Doch sie halten das Land wirtschaftlich längst am Laufen.
Linke stehen vor einer großen Aufgabe: Gegen den Faschismus müssen sie den Konflikt zwischen den Arbeitenden und den Reichsten wieder politisieren.
35 Jahre nach der Wende sind große Teile des Ostens ökonomisch abgehängt. Ein Grunderbe würde helfen – auch gegen die AfD.
Schwarz-Rot schießt erneut gegen das Bürgergeld. Ukrainerinnen und »Totalverweigerer« sollen weniger oder kein Bürgergeld mehr erhalten.
Die AfD vereint einen autoritären Neoliberalismus mit einer sozialdarwinistischen Gesellschaftspolitik. Wirtschaftspolitisch trennt sie nicht viel von der CDU.
Die Bundesregierung bewertet Migranten nach ihrer Wirtschaftsleistung – und schreckt sie ab. Das ist ein großer Rückschritt.
In Duisburg erzielt die AfD Rekorde, während die Stahlindustrie tausende Stellen streicht. Osteuropäer werden als Arbeitskräfte gebraucht – und enden als Sündenböcke.