»Child Penalty«: Mütter verdienen nach der Geburt fast 30.000 Euro weniger
Mütter verdienen in Deutschland oft weniger als Gleichaltrige ohne Kinder. Die Lohnunterschiede sind einer neuen Studie zufolge noch größer als bisher angenommen.
Mütter verdienen in Deutschland oft weniger als Gleichaltrige ohne Kinder. Die Lohnunterschiede sind einer neuen Studie zufolge noch größer als bisher angenommen.
Ein Frauenstreik wäre ein geeignetes Mittel, um für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu streiten, meint Bettina Kohlrausch.
Dass Frauen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit: Auch die wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab.
Hartnäckig hält sich der Mythos, das Bürgergeld sei so hoch, dass sich Arbeit nicht lohnen würde. Eine neue Studie widerlegt das.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche fordert längere Arbeitszeiten und erhält viel Beifall. Doch es braucht mehr Investitionen in die Produktivität.
Paula Thiede revolutionierte den gewerkschaftlichen Kampf für bessere Löhne und Vereinbarkeit von Sorge- und Lohnarbeit.
Hat der Neoliberalismus die traditionelle Familie zerstört? Das Gegenteil ist der Fall, meint die Soziologin Melinda Cooper im Interview.
Während Fürsorge immer warenförmiger wird, wollen extreme Rechte zurück in die Vergangenheit.
Für echte Gleichstellung braucht es höhere Löhne und eine gerechtere Verteilung von Sorgearbeit. Die Pläne von Schwarz-Rot werden dafür nicht reichen.
In der dritten Ausgabe von Surplus geht es um gemeinsame Fürsorge, und wie Neoliberale einen Staat schaffen, der die Menschen allein lässt.
Ungleich verteilte Haus- und Fürsorgearbeit wirkt sich auch außerhalb des Haushalts aus. Sie kann laut einer Studie die Lohnungleichheit erklären.
Fürsorge ist für die Wirtschaft zentral. Nur eine Postwachstums-Ökonomie kann sie anerkennen, meint der Ökonom Tim Jackson.