»Familienunternehmer« und AfD: Es wächst zusammen, was zusammengehört
Der Lobbyverband der Wirtschaftselite und Marktliberalen baut Brücken zur extremen Rechten. In der deutschen Geschichte ist das nichts Neues.
Der Lobbyverband der Wirtschaftselite und Marktliberalen baut Brücken zur extremen Rechten. In der deutschen Geschichte ist das nichts Neues.
Den Kapitalismus kann man aus historischer Perspektive besser verstehen, als aus ökonomischer – sagt Harvard-Professor Sven Beckert im Interview.
Die Wirtschaftsministerin will den Staat schrumpfen – und huldigt Ludwig Erhard. Mit diesem Überdruss an Pathos wird ihre Wirtschaftspolitik aber nicht besser.
Im »Roten Wien« wurden ehrgeizige soziale Wohnbauprogramme durch progressive Steuern finanziert. Das gelang auch durch die Medienmacht großer Zeitungen.
Die Fed stabilisierte lange die neoliberale Ordnung. Doch sie wurde einst von unten geschaffen und könnte heute progressiver Politik dienen.
Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens. Seine Theorie der »entbetteten« Märkte ist so aktuell wie nie.
Die Austromarxistin Helene Bauer stritt für demokratische Sozialisierung. Sie war eine prägende Ökonomin des Roten Wiens.
Freihandel schafft nicht immer Wohlstand für alle. Doch in der VWL setzt man auf die falsche Theorie.
In der Geschichte der Ökonomik hat niemand mit so wenigen Beiträgen so viele Debatten provoziert wie Piero Sraffa. Damit erschütterte er die Neoklassik und den Marxismus.
Der Kapitalismus hat unser Zeitempfinden und unsere Zukunftsvorstellung revolutioniert. Doch heute sind wir Gefangene einer krisengeplagten Gegenwart.
China hat in den 1990er Jahren keine neoliberale Schocktherapie umgesetzt wie viele andere Länder. Der Aufstieg Chinas zeigt, dass Staat und Markt ineinander greifen können.
Politik und Medien reden von einer »Krise«. Die Geschichte und das aktuelle Ausmaß zeigen, dass Israel den Hunger absichtlich als politische Waffe nutzt.
Ein Blick in die Geschichte zeigt: Nach Ungleichheit wird nur geforscht, wenn das politische System das will.
Milan Babić erklärt im Interview, wieso die neoliberale Globalisierung am Ende ist.
Otto Neuraths Theorie des Glücks zeigt, dass Demokratien selbst entscheiden sollten, für welches Ziel sie wirtschaften.
Wie Menschen schlafen, ist nicht nur biologisch bedingt, sondern vor allem politisch und ökonomisch.