Inflationsschock: Es braucht eine makroökonomische Krisenreaktion!
Aufgrund des Energiepreisschocks ist die Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
Der Wirtschaftsweise Achim Truger erklärt alle zwei Wochen, worauf es in Deutschlands Finanzpolitik ankommt.
Aufgrund des Energiepreisschocks ist die Inflationsrate auf 2,7 Prozent gestiegen. Die Bundesregierung muss jetzt handeln, um eine Wirtschaftskrise zu verhindern.
Union und SPD streiten um die Einkommensteuersenkung. Angesichts der Haushaltslücken bräuchte es jedoch eine kräftige Erhöhung der Einkommensteuer.
Der Sachverständigenrat Wirtschaft wurde vom neoliberalen Mahner zum konstruktiven Begleiter. Diesen Kurs muss er trotz des Rausschmisses von Ulrike Malmendier beibehalten.
Die SPD will auch Kapital- und Mieteinkünfte zur gesetzlichen Krankenversicherung heranziehen. Doch der Handlungsbedarf ist viel größer.
Mit großer Klarheit erkannte Keynes, wie der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg gelingen kann. Seine Einsichten sind auch für die ökologische Transformation lehrreich.
Die SPD hat einen sinnvollen Reformvorschlag für die Erbschaftsteuer vorgelegt. Der Alternativvorschlag einer Flat Tax wäre dagegen fatal.
Die Wirtschaftslobby will die für 2028 geplante Unternehmensteuersenkung vorziehen. Das könnte die Wirtschaft am Ende sogar schwächen.
In der aktuellen Reformdebatte blenden Wirtschaftslobby und ihr nahestehende Ökonomen und Medien die Nachfrageseite komplett aus.
22 Ökonomen springen der Jungen Union bei und fordern, das Rentenpaket der Regierung zu stoppen. Das ist in der aktuellen Lage unverantwortlich.
Das Jahresgutachten der »Wirtschaftsweisen« fordert eine gerechte Reform der Erbschaftsteuer. Doch es wird weitere Steuererhöhungen brauchen, erklärt Achim Truger.
Das BIP ist kein guter Indikator für den gesellschaftlichen Wohlstand. Das sehen auch die meisten Ökonomen so. In der Praxis spielt diese Einsicht leider kaum eine Rolle.
In seinem Buch »Fehldiagnose« rechnet Tom Krebs mit der deutschen Ökonomenzunft ab. Auch die Wirtschaftspolitik der Ampel kritisiert er.
Ökonomen und Politiker wollen das Rentenniveau senken und die Aktienrente einführen. Doch das birgt massive Risiken.
Die Rufe nach »Strukturreformen« à la Agenda 2010 werden lauter. Doch sie basieren auf Fehldiagnosen und können Wirtschaft und Demokratie schweren Schaden zufügen.
Der mediale und politische Frontalangriff auf den Sozialstaat hat begonnen. Das könnte den konjunkturellen Aufschwung stark bremsen.
Aus der SPD gibt es trotz Finanzlücke im Bundeshaushalt Rufe nach Steuersenkungen. Doch das kann nicht funktionieren.