Die marktliberale Globalisierung ist an ihrem Ende
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Auch in diesen Zeiten gibt es sie: Beispiele für progressive Wirtschaftspolitik. Diese Woche zeigt Österreich, wie man Inflation bekämpfen kann.
Der Konflikt zwischen den USA und der EU spitzt sich zu. Europa muss seinen Kurs radikal und strategisch wechseln.
Landwirte in der EU stellen sich gegen das Mercosur-Abkommen. Wenig beachtet bleibt, dass der Deal die Industrie der Mercosur-Staaten schwächt.
Der reichste Deutsche zahlt prozentual sehr wenig Steuern. Klaus-Michael Kühne profitiert von Branchenprivilegien.
Der SPD-Vorschlag wird nicht gegen hohe Lebensmittelpreise helfen. Erst kürzlich hat der »Konzernatlas« das eigentliche Problem gezeigt: die Marktkonzentration.
Kokain wird immer reiner und billiger. Neue illegale Märkte und eine Professionalisierung der Produktion beleben das Drogengeschäft.
Zahlreiche Länder sind von Chinas Seltenen Erden abhängig. Peking nutzt das geschickt aus.
Nach dem Ende der Sowjetunion beruhte Russlands Wachstum auf Rohstoffen. Nun soll die Kriegswirtschaft die strukturellen Probleme des Landes lösen.
Georgien könnte zum Warenumschlagplatz zwischen Asien und Europa werden – doch es fehlt ein Hafen. Was folgte, ist ein Wirtschaftskrimi.
Die Lebensmittelpreise sind zwar hoch, aber davon profitiert nicht die Landwirtschaft, erklärt der Wirtschaftsprofessor Tomaso Duso im Interview.
China exportiert immer mehr – das sorgt im Rest der Welt für Umbrüche. Die konkurrierenden Staaten sollten sich drei Ziele setzen.
Fundamentale Unsicherheiten prägen Wirtschaft, Politik und den Alltag der Menschen. Das verändert auch die internationale Ordnung.
Europa sollte Zölle erheben – als eine Art »Steuer« auf durch den Warentransport verursachtes CO₂. Das könnte chinesischem Dumping entgegenwirken.
Weltweite Direktinvestitionen kommen zunehmend aus China. Das gewinnorientierte System birgt Gefahren.
Klimapolitisch gilt der Emissionshandel oft als nicht besonders effektiv. Doch mit einer Umgestaltung könnte er für eine gerechte Verteilung sorgen.