Bildung allein reicht gegen Ungleichheit nicht aus
Um die Schere zwischen Arm und Reich zu reduzieren, braucht es mehr als Bildung: Steuern auf Vermögen.
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Um die Schere zwischen Arm und Reich zu reduzieren, braucht es mehr als Bildung: Steuern auf Vermögen.
Wirtschaftskrise und Landtagswahlen: Die CDU steht unter Druck. Auch parteiintern gibt es immer mehr Kritik am fehlenden sozialen Profil.
Wenn die Befürchtung des DIW-Chefs sich erhärten würde, wäre das ein fatales Zeichen für Menschen mit niedrigerem Einkommen – und die Wirtschaftslage.
AfD und FDP wollen die Erbschaftsteuer im Namen der Freiheit abschaffen. Dabei ist gerade sie ein freiheitliches Projekt, das Demokratie ermöglicht.
Im Interview schlägt der Wirtschaftsprofessor Gabriel Zucman als ersten Schritt gegen Ungleichheit eine Vermögenssteuer von mindestens zwei Prozent vor.
Eine Reichensteuer könnte Ungleichheiten bekämpfen. Doch sie ist nur der erste Schritt.
Er soll minimiert werden, dabei kann er viel leisten: Der Sozialstaat verteilt nicht nur Vermögen, sondern auch Unsicherheiten um.
Staaten und die Privatwirtschaft sprechen in Davos über ihr Verhältnis. Die neuen Entwicklungen im Kapitalismus erfordern ein Umdenken.
In der Debatte um die Erbschaftsteuer bleiben moderne Familienmodelle außen vor. Wer nicht heiratet, ist finanziell schlecht abgesichert.
2025 sind die extremen Vermögen der Milliardäre weltweit stark gewachsen – in einer noch höheren Geschwindigkeit als bisher.
Der reichste Deutsche zahlt prozentual sehr wenig Steuern. Klaus-Michael Kühne profitiert von Branchenprivilegien.
US-Digitalkonzerne werden in Deutschland kaum besteuert. Doris Achelwilm von der Linken erklärt im Interview, weshalb es eine Digitalsteuer braucht.
Marktliberale und Wirtschaftslobby lehnen SPD-Erbschaftsteuerreform ab – gegen wissenschaftliche Erkenntnisse.
Für US-Konzerne gilt endgültig keine globale Mindestbesteuerung. Dabei zielte die Maßnahme von 147 Ländern vor allem auf diese Konzerne ab.
Kalifornien könnte bald eine Milliardärssteuer einführen, Tech-CEOs suchen das Weite. Doch der Nvidia-CEO hält dagegen.
Mittels Lizenzen vermeiden US-Konzerne hierzulande Steuern in Milliardenhöhe. Besonders eine Entscheidung aus 2024 wirft Fragen auf.