Der Traum der Wirtschaftsdemokratie
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Die Bürgerrechtsbewegung forderte einst auch wirtschaftliche Teilhabe. Denn ohne Wirtschaftsdemokratie bleiben Bürgerrechte ein leeres Versprechen.
Wir leben in Demokratien, verbringen aber einen Großteil unseres Lebens in autoritär geführten Unternehmen. Die Soziologin Isabelle Ferreras erklärt, warum der Arbeitsplatz demokratisiert werden muss.
Wenn Firmengründer in Rente gehen und Nachfolger fehlen, bleibt oft nur der Verkauf an Investoren. Slowenien ist Pionier der Mitarbeiterbeteiligung.
Die Journalistin Miriam Davoudvandi spricht im Interview über das Aufwachsen in Armut. Und kritisiert die Tatenlosigkeit der Politik.
Während frei verfügbare Daten knapper werden, nutzt die KI-Industrie das soziale Leben mehr und mehr als Rohstoff.
Immer mehr junge Menschen finden keinen Arbeitsplatz. Ist Künstliche Intelligenz der Grund oder ein Arbeitsmarkt im Krisenmodus?
Im Interview schlägt der Wirtschaftsprofessor Gabriel Zucman als ersten Schritt gegen Ungleichheit eine Vermögenssteuer von mindestens zwei Prozent vor.
Im neuen Film des »Oldboy«-Regisseurs geht es darum, wie schnell Arbeitslosigkeit Menschen zu großer Verzweiflung bringt.
Hinter populären Wirtschaftsmythen stecken oft harte Interessenkonflikte. Eine Argumentationshilfe für das Weihnachtsfest.
Sadie Alexander promovierte als erste Schwarze Ökonomin der USA. Für sie waren Ungleichheit und Rassismus untrennbar verbunden.
Trotz Sparmaßnahmen für die Mehrheit: Abgeordnete erlauben sich wieder mehr Flüge in der Luxusklasse.
Strenge Migrationspolitik sorgt für Hierarchien zwischen Arbeitenden. In ihrem Buch fragt Nicole Mayer-Ahuja, wie dennoch Solidarität möglich ist – in der gesamten Gesellschaft.
Linke stehen vor einer großen Aufgabe: Gegen den Faschismus müssen sie den Konflikt zwischen den Arbeitenden und den Reichsten wieder politisieren.
Die Philosophin Lea Ypi erklärt, wie die neoliberale Schocktherapie ihre Heimat Albanien zerstörte. Die Kritik des Kapitalismus sei heute Voraussetzung für Freiheit und Würde.
35 Jahre nach der Wende sind große Teile des Ostens ökonomisch abgehängt. Ein Grunderbe würde helfen – auch gegen die AfD.
Wenn wir die großen Techkonzerne nicht demokratisieren, werden sie uns unterwerfen, meint die Ökonomin Cecilia Rikap im Interview.