Kolumbien: Von der neuen zur alten Wirtschaft
Nach der Präsidentschaftswahl steht das Land am Scheideweg. Der Wahlsieg der Rechten könnte die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte machen.
Nach der Präsidentschaftswahl steht das Land am Scheideweg. Der Wahlsieg der Rechten könnte die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte machen.
Beim GKV-Spargesetz ist die Bundesregierung vor der Pharma-Lobby eingeknickt. Dabei säße sie längst am längeren Hebel.
Die Zentralbank der Zentralbanken malt ein düsteres Bild, das Silicon Valley plant offen, menschliche Arbeit überflüssig zu machen. Adam Tooze analysiert, was das bedeuten würde.
Catherine Liu wirft der liberalen Klasse vor, Ungleichheit nicht zu bekämpfen, sondern zu verwalten. Im Interview spricht sie über die Rückkehr der Klassenfrage, bezahlbares Leben und Infrastrukturen der Solidarität.
Politiker fordern niedrigere Löhne für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Europas Konzerne schütten derweil Rekordgewinne an Aktionäre aus – und bauen gleichzeitig Stellen ab.
Trumps Wall-Street-Banker sind gnadenlos: Trotz des schweren Erdbebens fordern sie den Ausverkauf des Landes.
Während die Rechte mit Migration Stimmen fängt, sollte die französische Linke ein Referendum über eine Vermögenssteuer nach historischem Vorbild vorschlagen.
Ein zweistelliger Milliardenbetrag pro Jahr für das neue Altersvorsorgedepot? Schwedens Prämienrente zeigt, wie es richtig geht.
Der Iranschock gefährdet nicht nur die Energieversorgung am Persischen Golf. Er stürzt das Wirtschaftsmodell der Golfstaaten in eine strukturelle Krise.
Die Harvard-Ökonomin Rakeen Mabud hat die wichtigsten Strategien der Trump-Administration untersucht. Progressive Kräfte sollten daraus lernen, erklärt sie im Interview mit Lukas Scholle.
Der Staat gilt als bürokratisch, private Unternehmen als innovativ. Doch zentrale Innovationen wären ohne öffentliches Handeln nicht möglich.
Maria da Conceição Tavares war eine der furchtlosesten Denkerinnen der brasilianischen politischen Ökonomie. Ihre Analysen des globalen Finanzkapitalismus und US-Imperialismus bleiben bis heute aktuell.
Der Fußball wird von dubiosen Finanzgeschäften gekapert und von fragwürdigen Investoren kontrolliert. Die Fans sind dabei die Leidtragenden.