Hayek: Prophet der Ungleichheit
Friedrich August von Hayek war dogmatischer Verteidiger der Märkte – auch gegen die Demokratie. Als Denker gesellschaftlicher Komplexität bleibt er dennoch interessant.
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Friedrich August von Hayek war dogmatischer Verteidiger der Märkte – auch gegen die Demokratie. Als Denker gesellschaftlicher Komplexität bleibt er dennoch interessant.
Rente ab 60, Reichensteuer, Absage an EU-Regeln: Was Mélenchons Agenda für Europa bedeuten würde.
Joseph Stiglitz – einer der einflussreichsten Ökonomen der Gegenwart – fordert im Interview mit Lukas Scholle einen »progressiven Kapitalismus«.
Starmer konnte es niemandem recht machen. Burnham setzt auf klare Kante – und baut sich dafür erst einmal die nötige Macht.
Die Sparpläne der Bundesregierung für die Psychotherapie sind nicht nur wirtschaftlich fatal. Sie gefährden Menschenleben.
Schwarz-Rot hat die GKV-Reform durchgeboxt – gegen breiten Protest. Diese neoliberale Reform gelang ihr jedoch nur mit antidemokratischen Mitteln. Ein Kommentar.
Während die Rechte mit Migration Stimmen fängt, sollte die französische Linke ein Referendum über eine Vermögenssteuer nach historischem Vorbild vorschlagen.
»Kompromisse« sind kein Selbstzweck, solange die Grundrichtung falsch ist. Das sollte die SPD verstehen, bevor sie sich selbst abschafft.
Die SPD steckt tief in der Krise. Sie braucht eine Politik, die soziale Sicherheit, wirtschaftliche Produktivität und gesellschaftlichen Fortschritt vereint.
Solange Mieterschutz und Mietpreisregulierung fehlen, ist das Wohngeld für 1,2 Millionen Haushalte überlebenswichtig. Doch nun soll dort gespart werden.
Angesichts des Klimakollapses braucht es staatliche Planung. Der Philosoph Kohei Saito erklärt im Interview einen Gesellschaftsentwurf, der das ermöglichen soll.
Willy Brandt scheiterte mit neuen Nord-Süd-Beziehungen. Die Lehre: Politische Zeitfenster müssen genutzt werden, um internationale Machtstrukturen dauerhaft zu verschieben.
Der Sozialstaat sichert normale Lebensrisiken ab. Wer hier kürzen will, trifft genau jene Mitte, die er zu schützen vorgibt.
Mamdanis Kompromiss bei der Milliardärssteuer zeigt: Er muss zwischen seinen Überzeugungen und der politischen Realität abwägen.
Mitten im Koalitionsstreit um Entlastungen und Reformen wird der Bundeskanzler beim DGB ausgebuht. Der Widerstand gegen Sozialkürzungen wächst.
Wirtschaftlich geht es auch deshalb bergab, weil die notwendigen Antworten im politischen Berlin überhaupt nicht zur Debatte stehen.