Kapitalismus (Taylor’s Version): Maximale Profite – auf Kosten der Fans?
Die bekannteste Musikmilliardärin der Welt hat einen Weg gefunden, ihre Musik maximal zu kapitalisieren. Doch die Kritik an Taylor Swifts Geschäftsmodell wächst.
Die bekannteste Musikmilliardärin der Welt hat einen Weg gefunden, ihre Musik maximal zu kapitalisieren. Doch die Kritik an Taylor Swifts Geschäftsmodell wächst.
Die Haftbefehl-Doku geht direkt ins Herz. Aber hinter dem gezeigten Elend stecken strukturelle Ursachen, die die Doku nur andeutet, aber nicht direkt anpackt.
Strenge Migrationspolitik sorgt für Hierarchien zwischen Arbeitenden. In ihrem Buch fragt Nicole Mayer-Ahuja, wie dennoch Solidarität möglich ist – in der gesamten Gesellschaft.
Der Padel-Sporttrend ist ein weiterer Schritt zur Finanzialisierung aller Lebensbereiche. Risikokapital kommerzialisiert unsere Freizeit – mit gefährlichen Folgen.
Die Philosophin Lea Ypi erklärt, wie die neoliberale Schocktherapie ihre Heimat Albanien zerstörte. Die Kritik des Kapitalismus sei heute Voraussetzung für Freiheit und Würde.
Der schwarz-roten Koalition droht ein Milliardenloch im Haushalt. Linken-Parteivorsitzende Ines Schwerdtner für ein Ende der Schuldenbremse.
Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens. Seine Theorie der »entbetteten« Märkte ist so aktuell wie nie.
Ein Frauenstreik wäre ein geeignetes Mittel, um für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu streiten, meint Bettina Kohlrausch.
Milei hat die Wirtschaft Argentiniens nicht gerettet. Das Scheitern der libertären Agenda war nur eine Frage der Zeit.
Auf der Erde herrscht eine Polykrise – und doch wird in den Weltraum expandiert. Nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft verlagert sich dorthin.
Verkaufte und erbrachte Arbeitszeit sind nicht dasselbe. Die VWL sitzt einem Irrtum auf – mit politischen Folgen.
China hat in den 1990er Jahren keine neoliberale Schocktherapie umgesetzt wie viele andere Länder. Der Aufstieg Chinas zeigt, dass Staat und Markt ineinander greifen können.
In den 1920ern unterstützten liberale Ökonomen in Italien den Faschismus. Denn sie teilten das Ziel, die Bevölkerung zu disziplinieren.
Die mächtigsten CEOs der USA wollen keinen Stakeholder-, sondern einen Shareholder-Kapitalismus. Die Regierung hilft ihnen dabei.
Der Kapitalismus hat seine eigene Moral, sie steckt tief in unseren Köpfen. Wird sie sich ändern, wenn der Kapitalismus sich ändert?
Die Finanzkrise 2008 prägte das kollektive Gedächtnis der Millennials, die aktuelle Polykrise das der Gen Z – jeweils begleitet von popkulturellen Endzeit-Indikatoren.