Sabine Nuss: Antifaschistische Wirtschaftspolitik muss an der ökonomischen Wurzel ansetzen
Was kann antifaschistische Wirtschaftspolitik leisten? Das diskutiert Sabine Nuss in ihrem neuen Gesprächsband und mit Lukas Scholle im Interview.
Was kann antifaschistische Wirtschaftspolitik leisten? Das diskutiert Sabine Nuss in ihrem neuen Gesprächsband und mit Lukas Scholle im Interview.
Neue Forschung zeigt: KI-Einsatz kann Löhne steigen lassen. Doch dafür müssen Betriebe eine bestimmte Voraussetzung erfüllen.
»Degrowth« ist das Feindbild konservativer Leitmedien. Doch auch unter Progressiven gibt es viele Missverständnisse.
Amlinger und Nachtwey analysieren in »Zerstörungslust« die Ökonomie, um den Rechtsruck in der Politik zu erklären. Es ist das Buch der Stunde.
Den Kapitalismus kann man aus historischer Perspektive besser verstehen, als aus ökonomischer – sagt Harvard-Professor Sven Beckert im Interview.
Unter der Inflation haben viele Menschen gelitten. Andere fuhren große Profite ein, erklärt Gregor Semieniuk im Interview.
Im »Roten Wien« wurden ehrgeizige soziale Wohnbauprogramme durch progressive Steuern finanziert. Das gelang auch durch die Medienmacht großer Zeitungen.
Karl Polanyi identifizierte den Wirtschaftsliberalismus als Wurzel reaktionären Denkens. Seine Theorie der »entbetteten« Märkte ist so aktuell wie nie.
Die Austromarxistin Helene Bauer stritt für demokratische Sozialisierung. Sie war eine prägende Ökonomin des Roten Wiens.
In seinem Buch »Fehldiagnose« rechnet Tom Krebs mit der deutschen Ökonomenzunft ab. Auch die Wirtschaftspolitik der Ampel kritisiert er.
Die Bundesregierung will schärfere Sanktionen beim Bürgergeld einführen. Doch was bewirken sie überhaupt?
Das Statistische Bundesamt beschönigt die Armutszahlen, kritisiert Armutsforscher Christoph Butterwegge. Not und Elend werden sich verschärfen.
Freihandel schafft nicht immer Wohlstand für alle. Doch in der VWL setzt man auf die falsche Theorie.
Verkaufte und erbrachte Arbeitszeit sind nicht dasselbe. Die VWL sitzt einem Irrtum auf – mit politischen Folgen.
In der Geschichte der Ökonomik hat niemand mit so wenigen Beiträgen so viele Debatten provoziert wie Piero Sraffa. Damit erschütterte er die Neoklassik und den Marxismus.
Der Kapitalismus hat unser Zeitempfinden und unsere Zukunftsvorstellung revolutioniert. Doch heute sind wir Gefangene einer krisengeplagten Gegenwart.