Wird Deutschland von der Auto- zur Waffennation?
Deutschland verliert sein industrielles Exportmodell und setzt voll auf Rüstung. Das untergräbt am Ende Wohlstand und Sicherheit.
Dr. Patrick Kaczmarczyk ist Ökonom an der Universität Mannheim und Redakteur bei Surplus. Im Februar 2026 erscheint sein Buch »Zerfall der Weltordnung« im Westend Verlag.
Deutschland verliert sein industrielles Exportmodell und setzt voll auf Rüstung. Das untergräbt am Ende Wohlstand und Sicherheit.
Hohe Inflation, steigende Arbeitslosigkeit: Die Kettensäge in Argentinien wirkt, während die Libertären das Elend verschleiern wollen.
Die Demokratische Republik Kongo zählt zu den weltweit ärmsten Volkswirtschaften. Der Grund sind Kolonialismus und Ressourcenausbeutung.
Deutschland steckt in einer Sackgasse: Das jahrzehntelange Modell des exportgetriebenen Wachstums stößt an seine Grenzen.
Die EU steht vor einer Grundsatzfrage. Doch »Buy European« als auch »Made with Europe« folgen Regeln, die längst nicht mehr gelten.
Kanadas Premier Mark Carney hat in Davos den Zerfall der »regelbasierten Ordnung« klar benannt. Europa sollte nun seine Beziehung zum globalen Süden ändern.
Die Bundesregierung hat im Jahreswirtschaftsbericht die richtigen Probleme erkannt, jedoch die falschen Schlüsse gezogen.
Der Konflikt zwischen den USA und der EU spitzt sich zu. Europa muss seinen Kurs radikal und strategisch wechseln.
Marktliberale und Wirtschaftslobby lehnen SPD-Erbschaftsteuerreform ab – gegen wissenschaftliche Erkenntnisse.
Trump will Venezuela wirtschaftlich wiederaufbauen. Doch eine Wiederbelebung der Ölindustrie durch die USA wird dem Land noch mehr schaden.
Konstantin Richter spricht im Interview über sein neues Buch zur Deutschland AG: über Kontinuitäten, Brüche und das Verhältnis von Wirtschaft und Rechten.
Nach dem Ende der Sowjetunion beruhte Russlands Wachstum auf Rohstoffen. Nun soll die Kriegswirtschaft die strukturellen Probleme des Landes lösen.
Bei einer Bild-Gala zeigen sich Politiker großzügig. Doch den Kindern von Bürgergeld-Empfängern wollen sie ihr Herz und ihren Geldbeutel nicht öffnen.
Immer wieder keimt die Hoffnung auf, dass der Rüstungsboom die Wirtschaft retten werde. Diese Hoffnung wird sich als Trugschluss erweisen.
Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen liefert ein erschütterndes Bild: Palästinas Wirtschaft befindet sich in einer noch nie dagewesenen Phase der Depression.
Der Lobbyverband der Wirtschaftselite und Marktliberalen baut Brücken zur extremen Rechten. In der deutschen Geschichte ist das nichts Neues.