Profite für die Konzerne, Katastrophen für die Allgemeinheit
Südeuropa steht in Flammen. Das Feuer zerstört zu Hause, Hab und Gut tausender Familien. Für fossile Konzerne ist das ein bloßer Kollateralschaden.
Südeuropa steht in Flammen. Das Feuer zerstört zu Hause, Hab und Gut tausender Familien. Für fossile Konzerne ist das ein bloßer Kollateralschaden.
Die reichen Länder haben den Energieschock abgefedert. Ärmeren Ländern fehlen dafür die Mittel, und sie zahlen noch jahrelang.
Millionen Menschen wird die Wärmepumpenförderung gekürzt, obwohl Deutschland bis 2045 klimaneutral sein muss. Das neue Heizungsgesetz geht auf Kosten der Ärmsten und aufs Konto der AfD.
Der Hype um grünen Wasserstoff ist vorbei. Deutschland setzt trotzdem darauf, aber der ökologische Preis bleibt hoch.
Der Iranschock hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Welt. Die Wirtschaftsprofessorin Helen Thompson erklärt im Interview mit Caro Rübe, wie die Energiefrage die Geopolitik dominiert.
Zu Entlastungen konnte sie sich nicht durchringen, zu Rückschritten beim Klima schon: Neue Beschlüsse fürs Heizen, Gaskraftwerke und den CO₂‑Preis sind da.
Trump führt Krieg gegen den Iran – ohne demokratische Kontrolle. Nobelpreisträger Joseph Stiglitz kritisiert die wirtschaftlichen und politischen Kosten dieses Irrsinns.
Kriegsbedingte Engpässe bescheren Öl- und Gaskonzernen riesige Übergewinne. Diese zu besteuern kann jedoch nur der erste Schritt sein.
Die Inflation ist im April weiter angestiegen. Doch das dürfte erst der Beginn des Preisschocks sein.
Wer zahlt für die Krise? Deutsche Unternehmen wittern im Energieschock die Chance, Kosten an Verbraucher weiterzugeben.
Der Krieg geht weiter, Vorräte gehen aus. Adam Tooze über den »Nebel des Friedens« und wer die Zeche für die Energiekrise zahlt.
Der volatile Rohölmarkt diktiert die Preise. Dabei könnten die Importländer ihre enorme Macht als Käufer nutzen, um die Kosten zu stabilisieren.
Die Bundesregierung hat ihr Entlastungspaket vorgelegt – doch der Staat nimmt kaum Geld in die Hand. Patrick Kaczmarczyk analysiert, was wirklich drinsteckt.
Der Druck wächst: Die Linke will die Wirtschaftsministerin loswerden – und ist damit nicht allein.
Die Bundesregierung hat ein Entlastungspaket beschlossen. Doch die neuen Maßnahmen reichen bei Weitem nicht aus.
EU-weit greifen Regierungen durch: Preisbremsen, Rabatte, Steuersenkungen. Deutschland wartet und wartet – dabei gibt es längst Lösungen.